FC 1910 Niederlinxweiler e. V.
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Elf Freunde sollt Ihr sein!

Am Wochenende war es bei beiden Mannschaften personell sehr eng und so galt die Devise: kämpfen, und zwar alle zusammen! Auch die Gäste des SV Steinberg/Deckenhardt konnten nicht aus dem Vollen schöpfen und erwiesen sich als freundliche Gäste, die nicht nur 6 Punkte in Niederlinxweiler ließen, sondern auch gleich 11 Tore mitnahmen…

 

FCN II – SVD II 6:0 (2:0)

 

3 Mann über 50, 3 Mann über 40, 3 über 30…nein, das war nicht der Altersschnitt des vergangenen Skatturniers im Sportheim, sondern die Aufstellung der zweiten Mannschaft des FCN. Dennoch gelang es wieder, eine schlagkräftige Truppe aus die Beine zu stellen, die dem Gast aus Steinberg keine Chance lassen wollte. Zu Beginn war es ein sehr ausgeglichenes Spiel ohne große Torchancen. Erst nach etwa 20 Minuten kam der FCN besser ins Spiel, und vor allem besser mit dem starken Wind zurecht. Die Gäste, die nur mit elf Spielern angetreten waren, verlegten sich nun aufs Kontern.

Als René König in der 22. Minute einen Eckball an den zweiten Pfosten trat, wollte ein Abwehrspieler vor 2 Spielern des FCN klären und köpfte den Ball unhaltbar in den Winkel…allerdings des eigenen Tores. Niederlinxweiler nahm nun endgültig das Heft in die Hand und konnte durch einen Konter das 2:0 erzielen, als Thomas Bill zuerst mit dem Torwart Lambada tanzte und dann eiskalt abschloss. Zwar reklamierten die Gäste auf Abseits, jedoch griff der Spieler im Abseits gar nicht ins Spielgeschehen ein.

Nachdem der FCN 2 weitere Großchancen ausgelassen hatte, wechselte man die Seiten und auf Seiten des FCN zuerst René König aus, später noch Dirk Hör, Chris Baumann und Thomas Bill. Als in der 55. Minute Patrick Spengler beim Kopfball gefoult worden war, trat Dirk Hör zum Elfmeter an und ließ dem Gästetorwart keine Chance. Nun belagerte der FCN das Tor der Gäste, aber selbst klarste Chancen wurden vergeben, und so war es bezeichnend, dass das 4:0 eher ein Zufallsprodukt war, als Josef Wolczyk an den ball kam und aus dem Getümmel einschoss. Die Gäste dezimierten sich nun verletzungsbedingt selbst und versuchten sich nur noch mit langen Bällen, der ein oder andere musste auch der mangelnden Kondition Tribut zollen. Nach Eckball Sascha Schmidt legte Michael Recktenwald per Kopf auf Libero Janusch Patton ab, der den Ball direkt nahm und mit einem satten Schuss ins untere Eck traf. Anschließend vergaben Frank Fuchs und Josef Wolczyk noch freistehend mehrere Chancen, bis der eingewechselte Rainer Zimmer mustergültig Janusch Patton bediente, der zum Endstand von 6:0 verwandelte.

Kein sehr schönes Spiel, aber in Anbetracht der personellen Bedingungen hochverdient und toll erkämpft. Ein besonderer Dank geht an Herbert Wagner und Rainer Zimmer, die kurzfristig einsprangen und ein starkes Spiel zeigten.